Warum der Barolo Jahrgang 2016 so besonders ist

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Der Jahrgang 2016 im Weinberg

Der Vegetationszyklus im Jahr 2016 war sicherlich eine der längsten der letzten Jahrzehnte.

Bereits zu Beginn der Saison deutete sich ein äußerst langer Vegetationszyklus an. Verhältnismäßig milde Temperaturen und geringe Niederschläge im Januar und Anfang Februar bestätigten den Trend, der sich bereits im ersten Teil des Winters abgezeichnet hatte.

Ab Ende Februar bis in den März hinein sanken die Temperaturen und es gab reichlich Niederschläge, so dass die Böden über gute Wasserreserven verfügten. Der Frühling begann dann mit sehr viel Regen, der jedoch angesichts des erreichten Stadiums des Vegetationszyklus keine Schäden durch Pflanzenkrankheiten verursachte. Dabei waren die Durchschnittstemperaturen nicht sehr hoch, was vor allem an den niedrigen Nachttemperaturen lag..

Diese phänologische Verzögerung setzte sich bis zum Ende des Sommers fort, der ebenfalls langsam begann, sich aber bis Ende September hinzog. Wichtig: Alle Trauben waren bis zu diesem Zeitpunkt gesund! Die Lese der Rebsorten begann Anfang September mit den weißen Rebsorten, dann folgten die roten Rebsorten, und die Lese dauerte dann bis hinein in den November.  Bei der Lese zeigte sich die roten Rebsorten in hervorragender Kondition. Bezüglich auf die Zuckerakkumulation war es ein sehr guter Jahrgang für den Dolcetto, aber noch mehr für den Barbera, der während einer langen Periode guten Wetters ausgezeichnete Zuckerwerte erreichte und gleichzeitig den für die Rebsorte typischen guten Säuregehalt beibehielt. Die Lese des Nebbiolo erfolgte in der klassischen Reihenfolge: zuerst Barbaresco und Nebbiolo d’Alba, Langhe Nebbiolo dann Barolo. Das Resultat dieser Weinlese waren perfekt ausgereifte und total gesunde Trauben. Diese Sachverhalt wird auch an der geringen Menge an Apfelsäure im Barolo, die ein wichtiger Indikator für die Reifung ist, bestätigt.

Die späte Entwicklung zu Beginn des Jahres wurde in den Monaten August und September wieder aufgeholt. Insbesondere die zweite Septemberhälfte war entscheidend für die Komponenten, die die Struktur der Weine bestimmen werden, vor allem für die Anreicherung der phenolischen Substanzen. Aus analytischer Sicht betrachtet können wir uns auf Weine mit hervorragender Ausgewogenheit, großem Bukett und Eleganz freuen. Dies Baroli weisen eine außergewöhnliches Potenzial für eine lange Reifezeit im Weinkeller aus. Wir können uns also auf außergewöhnliche Weine freuen, die vergleichbar mit den Jahrhundert-Jahrgängen 2001 und 2010 sein werden.

Hier sind Babarolos 2016 Barolo Weine

Wie die Fachwelt den Barolo Jahrgang 2016 beurteilt

Das Fachmagazin Weinwisser

"2016 war definitv ein Spitzenjahr im Barolo und steht in einer Reihe mit 2010, 2004 und 2001. Die Baroli von 2016 zeichnen sich durch ein kraftvolles Auftreten aus, üppiges Tannin wird von reichlich Extrasüße aufgefangen. Viele Weine erscheinen zunächst kompakt und komplex, doch besitzen nach Belüftung enormen Charme und einen die Frucht betonenden Trinkfluss mit einer Delikatesse, die zum Zungenschnalzen einlädt.

Den Barolo 2016 darf man nicht verpassen!"

Das italienische Magazin Spirito di Vino 

"Einer der Aspekte, der die Barolo-Experten auf der ganzen Welt verblüfft hat, ist die Tatsache, dass dieser noch sehr junge Jahrgang eine ausgezeichnete Frische aufweist, die ihn leicht trinkbar macht, eine angenehme Neuheit für einen Wein, der normalerweise für seine Strenge gefeiert wird.

"Hinzu kommen die klassische Eleganz und das durchweg außergewöhnliche Alterungspotenzial eines sehr klassisch geprägten Jahrgangs der alten Schule".

"Es ist zu erwarten, dass die angeborenen Qualitäten dieses Weins in den kommenden Jahren ihr volles Potenzial entfalten werden. Der Höhepunkt der Trinkbarkeit wird voraussichtlich nach 15 Jahren in der Flasche erreicht, aber auch nach 20-25 Jahren Lagerung im Keller kann man noch außergewöhnliche Weine geniessen."

Wein-Plus

"2016 ist ein außergewöhnlicher Jahrgang in der Langhe. Die Barolo verbinden Kraft mit Eleganz und Finesse, wie wir das-abgeshen von absoluten Top Winzern,  so deutlich nur in Ausnahmejahren erleben dürfen. Die besten Weine verfügen zudem über Frische, Leben und eine Geschmeidigkeit, die sie schon in ihrer Jugend betörend und trügerisch zugänglich machen. Doch sie bieten genug Tiefe, Struktur und Komplexität, die nötig sind, um sich über Jahre, oft Jahrzehnte positiv zu entwickeln."

Vinum

"Opulenz, Eleganz und Finesse und große Ausbaufähigkeit– all das kommt in diesem Jahrnundert- Jahrgang nahezu perfekt zum Ausdruck."


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