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Piemont Rebsorten: Freisa

Freisa ist eine der ältesten Rebsorten des Piemont.

Freisa ist eine der ältesten Rebsorten des Piemont. Die ersten Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1517 und belegen, dass die Rebsorte Freisa in den Hügel der Provinz Asti kultiviert wurde. In den folgenden Jahrhunderten spielte die Rebsorte dann auch in ganz Norditalien eine bedeutende Rolle und war vor allem in den Regionen Lombardei und Venetien weit verbreitet. Heutzutage ist das Anbaugebiet der Rebsorte stark reduziert. Nur in der Provinz Asti, wo sie ihren Ursprung hat, ist die Verbreitung immer noch groß und so ist auch ihr Stellenwert bei den Einheimischen.

Freisa ist ein starkwüchsige Rebe und bevorzugt sonnige und trockene Lagen. Der Ertrag ist reichlich und muss stark reduziert werden, um eine gute Qualität zu erreichen. Markant ist die kräftige Säure und der hohe Tannin Anteil. Durch niedrigen Ertrag und optimale Reife können Trauben eine wunderschöne Ausgewogenheit haben, und die daraus gekelterten Weine zeichnen sich durch ihre Struktur und Balance aus. Der Wein weiß durch seine angenehme Frische, und die fruchtigen Himbeeren und Veilchen Noten zu beeindrucken. Erwähnenswert ist auch die leuchtend purpurrote Farbe, die im Alter mehr ins orange übergeht. Die Piemonteser haben verschiedene Stile für Freisa entwickelt. Ob trocken, frizzante oder als Spumante, Freisa reiht sich hervorragend in die Riege der einheimischen Rebsorten ein.

Interessanterweise haben Untersuchungen des Turiner Agrar Institut, CNR, ergeben, dass die Rebsorte Nebbiolo von Freisa abstammt und dass eine Verwandtschaft mit der französischen Sorte Viognier besteht.    

 

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