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Risotto vom offenen Feuer

ein Schweiz-Italienischer Abend

Ein lauer, wolkenloser Frühlingsabend in Bülach, die Tochter spielt friedlich im Garten, der Hund schläft in seinem Körbchen, die Ehefrau arbeitet an der Babarolo-Homepage - geradezu idyllisch präsentiert sich mein Daheim nach einem anstrengenden Tag im Büro...

Da für meine Tochter die Formel: "Papi zu Hause + schönes Wetter = Essen vom Grill" allgemeine Gültigkeit hat, ist eine gewisse Improvisation gefragt, da ich eigentlich Risotto machen wollte... Gott sei Dank habe ich im Laufe der Zeit, gegen mehr oder minder grosse Widerstände meiner Frau, den Kauf von drei verschiedenen Grills durchgesetzt (es gibt erwiesenermassen Leute, die mehr als zehn Grills besitzen, habe ich im Internet gelesen!).

Das zahlt sich nun in Form meines Cobb-Grills aus, der nicht nur sehr mobil, sondern auch mit einer grossen (Wok-ähnlichen) Pfanne ausgerüstet ist. Die Mise-en-place ist nun natürlich absolut zentral. damit ich nicht ständig zwischen Küche und Sitzplatz hin- und herlaufen muss.

Eschalotten zerkleinert, Knoblauch in die Presse, Karotten und Luganighe (Schweinswürstchen aus dem Tessin) geschnitten, Petersilie kleingehackt, Cherrytomaten halbiert, dazu Bouillon aufgekocht und - ganz wichtig - ein schönes Glas Weisswein für den Koch (für das Ablöschen nehme ich gerne extra dry Wermut) - all dies will vorbereitet sein.

Ach ja, etwas Rahm, Butter und Parmesan dürfen ebenfalls nicht fehlen, für das perfekten Finish. Die Zwiebeln und den Knoblauch in Olivenöl andünsten, den Reis beigeben und glasig dünsten, danach mit Martini ablöschen und diesen einrühren.

Bouillon zugeben, so dass das Risotto gerade bedeckt ist und anschliessend heisst es: rühren, rühren und nochmals rühren... Schliesslich Karotten und Luganighe beigeben, immer wieder Bouillon beigeben, sobald diese eingezogen ist - für drei Personen brauche ich ca. 8 dl. Wenn das Risotto schön bissfest ist, Butterflocken und Rahm unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Gefallen Parmesan dazugeben, ebenfalls einrühren - bis die Konsistenz so ist, dass das Risotto auf dem Teller noch leicht fliesst. Mit Petersilie bestreuen und für mich ganz wichtig, etwas getrocknete Chili und frisch geraspelten Parmesan darüber geben.

Eine schöne Flasche Barbera d'Asti Superiore Roche von Carlo Ferro öffnen und fertig ist eine wunderbare Mahlzeit. Die Tochter ist zufrieden, Papi hat schliesslich was auf dem Grill gemacht und sie konnte draussen weiterspielen und mithelfen...

Bevor ich es vergesse - man könnte das Ganze noch ein klein wenig pimpen, wenn man die Luganighe zuerst anbrät und dann zur Seite stellt, bevor man sie später wieder zugibt - das bringt zusätzlich feine Röstaromen.

En Guete!

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